Designprinzipien für Nicht-Designer
Design
Der Begriff Design ist irgendwann kaputtgegangen - heute wird er viel zu oft als Synonym für “dekorativ” verwendet. Das ist Schade, denn der Anspruch von Design reicht viel weiter, als “hübsch” zu sein.
Praxisrelevanz
Ich hatte noch nie das Glück, in einem Projekt zu arbeiten, das über eine dedizierte UI/UX-Konzeptrolle verfügt. Wenn der Kunde anspruchslos ist, bleiben viele Gestaltungs-Themen beim Anforderungsanalysten hängen - wenn man Glück hat, übernimmt die Entwicklung noch Verantwortung. Häufig kann man dies aber nicht erwarten.
Ich kann daher jede:r Kolleg:in nur dringend dazu raten, sich mit ein paar grundsätzlichen Designgprinzipien zu befassen. Ein guter Einstieg hierbei ist für mich das Buch “The non-designer’s Design-Book” von Robin Williams [Amazon].
Es geht um Aufmerksamkeit und Struktur
Als Business-Analyst:innen und Requirements-Engineers werden wir keine Red-Dot-Design-Awards1 gewinnen.
Die Prinzipien
Nachfolgend werde ich auf die vier im Buch genannten Prinzipien eingehen:
- Nähe (Proximity)
- Ausrichtung (Alignment)
- Wiederholung (Repetition)
- Kontrast (Contrast)
1. Nähe
-
Auch wenn nach Bauchgefühl des Autors oftmals die Existenz eines Dings genügt, um einen RDDA zu erhalten. ↩︎