<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><title>Kommunikation on Bedarfsfokus</title><link>https://bedarfsfokus.de/tags/kommunikation/</link><description>Recent content in Kommunikation on Bedarfsfokus</description><generator>Hugo -- gohugo.io</generator><language>de_DE</language><copyright>© 2026 Benjamin Schötz</copyright><lastBuildDate>Mon, 29 Jun 2026 08:40:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://bedarfsfokus.de/tags/kommunikation/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Links 001: 2026-KW-27</title><link>https://bedarfsfokus.de/notes/2026-06-29-links-001/</link><pubDate>Mon, 29 Jun 2026 08:40:00 +0200</pubDate><guid>https://bedarfsfokus.de/notes/2026-06-29-links-001/</guid><description>KI-Links zum Wochenstart KW27: bedrohter Journalismus, Finanzcrash-Risiko, Mythos-Freigabe.</description><content:encoded>&lt;p&gt;Ein Überblick über interessante Links rund um KI zu Beginn der Kalenderwoche 27. Mehrere der Beiträge dieser Woche kreisen um dieselbe Spannung: KI verspricht enorme Produktivitätsgewinne, doch wer trägt deren verborgene Kosten? Verdrängte Wissensarbeiter, bestohlene Journalist:innen, ausgenutzte Verifizierer? Und was bleibt vom Wert echten Verstehens, wenn die Abkürzung immer billiger wird?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;figure&gt;&lt;img&#10; class="my-0 rounded-md"&#10; loading="lazy"&#10; decoding="async"&#10; fetchpriority="auto"&#10; alt="Foto: Ein Tischrechner mit Papierausgabe liegt auf einer gelben Fläche."&#10; width="1920"&#10; height="1281"&#10; src="https://bedarfsfokus.de/notes/2026-06-29-links-001/featured_hu_fdcb7056b84b9648.jpg"&#10; srcset="https://bedarfsfokus.de/notes/2026-06-29-links-001/featured_hu_fdcb7056b84b9648.jpg 800w, https://bedarfsfokus.de/notes/2026-06-29-links-001/featured_hu_fdfca29f40d661a6.jpg 1280w"&#10; sizes="(min-width: 768px) 50vw, 65vw"&#10; data-zoom-src="https://bedarfsfokus.de/notes/2026-06-29-links-001/featured.jpg"&gt;&lt;figcaption&gt;Foto: &lt;a href="https://unsplash.com/de/fotos/a-cell-phone-sitting-on-top-of-a-table-next-to-a-roll-of-paper-xkArbdUcUeE" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;Towfiqu barbhuiya&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&#10;&lt;/p&gt;&#10;&#10;&#10;&#10;&lt;h2 id="ki-und-das-ende-des-journalismus" class="bf-heading group"&gt;&#10; KI und das Ende des Journalismus&#10; &#10; &lt;a href="#ki-und-das-ende-des-journalismus" aria-label="Permalink zu diesem Abschnitt" class="bf-heading-anchor"&gt;#&lt;/a&gt;&#10; &#10;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;a href="https://ewo.name/termine/457-ki-und-das-ende-des-journalismus" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;https://ewo.name/termine/457-ki-und-das-ende-des-journalismus&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Eva Wolfangel argumentiert, dass KI-gestütztes Plagiieren den seriösen Journalismus existenziell bedroht. Ausgelöst durch einen wörtlich kopierten LinkedIn-Post beschreibt sie ein Muster: KI-Agenten scrapen fremde Recherchen, schreiben sie um und geben sie ohne Quellenangabe als eigene Arbeit aus – billig, automatisierbar und kaum nachweisbar, weil die KI meist &amp;ldquo;schlau genug&amp;rdquo; umformuliert. Kernbegriff ist die Tragedy of the Commons (&lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tragik_der_Allmende" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;Tragik der Allmende&lt;/a&gt;): Für Einzelne lohnt sich der Diebstahl kurzfristig, doch kollektiv zerstört er die Existenzgrundlage der Branche. Ihre Forderung: Die Kosten solchen Diebstahls müssen drastisch steigen, damit er unattraktiv wird.&lt;/p&gt;&#10;&#10;&#10;&#10;&lt;h2 id="us-regierung-hebt-sperre-von-claude-mythos-auf" class="bf-heading group"&gt;&#10; US-Regierung hebt Sperre von Claude Mythos auf&#10; &#10; &lt;a href="#us-regierung-hebt-sperre-von-claude-mythos-auf" aria-label="Permalink zu diesem Abschnitt" class="bf-heading-anchor"&gt;#&lt;/a&gt;&#10; &#10;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.heise.de/news/Per-Brief-US-Regierung-hebt-Sperre-von-Claude-Mythos-auf-11346880.html" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;https://www.heise.de/news/Per-Brief-US-Regierung-hebt-Sperre-von-Claude-Mythos-auf-11346880.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Mehrere US-Medien berichten unabhängig, dass Anthropic sein KI-Modell Claude Mythos 5 wieder anbieten darf – nicht per Trump-Dekret, sondern per Brief von Handelsminister Howard Lutnick, der &amp;ldquo;geeignete Sicherheitsvorkehrungen&amp;rdquo; (Safeguards gegen Jailbreak-Missbrauch) bestätigt. Der Zugang bleibt aber eng begrenzt: Anthropic gilt als &amp;ldquo;Supply-Chain-Risk&amp;rdquo; und unterliegt rüstungsähnlichen Exportkontrollen, weshalb laut Politico nur gut 100 Firmen und Behörden Zugriff erhalten – eine konkrete Liste fehlt. Die abgeschwächte Variante Fable 5 bleibt vorerst ganz gesperrt. Offen bleibt die rechtliche Grundlage der Regulierung; zahlreiche Firmen stützen Anthropics Klage gegen die Einstufung als Sicherheitsrisiko und nennen das Vorgehen der Regierung willkürlichen Machtmissbrauch.&lt;/p&gt;&#10;&#10;&#10;&#10;&lt;h2 id="the-joy-and-power-of-understanding" class="bf-heading group"&gt;&#10; The Joy and Power of Understanding&#10; &#10; &lt;a href="#the-joy-and-power-of-understanding" aria-label="Permalink zu diesem Abschnitt" class="bf-heading-anchor"&gt;#&lt;/a&gt;&#10; &#10;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;a href="https://binaryigor.com/the-joy-and-power-of-understanding.html" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;https://binaryigor.com/the-joy-and-power-of-understanding.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Artikel von Igor Roztropiński plädiert dafür, Softwaresysteme wirklich zu verstehen statt auf KI-generierte Abkürzungen und Copy-Paste zu setzen. Die Kernaussage: Tiefes Verständnis fundamentaler Konzepte (Algorithmen, Netzwerke, OS) ist langfristig produktiver als oberflächliches Zusammenklicken und außerdem intrinsisch befriedigend. Relevant für Entwickler, die sich fragen, wie viel Eigenverständnis im KI-Zeitalter noch nötig ist.&lt;/p&gt;&#10;&#10;&#10;&#10;&lt;h2 id="paywall-if-you-thought-the-global-financial-crisis-was-bad" class="bf-heading group"&gt;&#10; [Paywall] If you thought the global financial crisis was bad…&#10; &#10; &lt;a href="#paywall-if-you-thought-the-global-financial-crisis-was-bad" aria-label="Permalink zu diesem Abschnitt" class="bf-heading-anchor"&gt;#&lt;/a&gt;&#10; &#10;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.economist.com/by-invitation/2026/06/28/if-you-thought-the-global-financial-crisis-was-bad" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;https://www.economist.com/by-invitation/2026/06/28/if-you-thought-the-global-financial-crisis-was-bad&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Dieser Economist-Kommentar befürchtet, dass KI eine Finanzkrise auslösen wird, weil sie hochbezahlte Wissensarbeiter verdrängt – jene Gruppe, deren Altersvorsorge die US-Aktienmärkte trägt. Kernmechanismus: Verlieren diese Arbeitnehmer ihre Jobs, kehren sich die Mittelflüsse in passive Indexfonds (v.a. S&amp;amp;P-500-Tracker) um. Wegen der Konzentration und der hohen &amp;ldquo;Flow-Multiplikatoren&amp;rdquo; des passiven Investierens trifft der erzwungene Verkauf ausgerechnet die KI-Mega-Caps (Nvidia, Microsoft, Amazon) am härtesten – die Profiteure der KI-Revolution stürzen also am tiefsten. Relevant für alle, die Marktkonzentration, passive Anlagestrategien und die gesellschaftlichen Folgen von KI-bedingter Arbeitsplatzverdrängung einordnen wollen.&lt;/p&gt;&#10;&#10;&#10;&#10;&lt;h2 id="the-exhaustion-of-talking-to-a-tool" class="bf-heading group"&gt;&#10; The Exhaustion of Talking to a Tool&#10; &#10; &lt;a href="#the-exhaustion-of-talking-to-a-tool" aria-label="Permalink zu diesem Abschnitt" class="bf-heading-anchor"&gt;#&lt;/a&gt;&#10; &#10;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;a href="https://ohadravid.github.io/posts/2026-06-tool-talking/" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;https://ohadravid.github.io/posts/2026-06-tool-talking/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Dieser Blogpost stellt fest dass LLMs emotional erschöpfend sind, weil sie soziale Energie fordern (man &amp;ldquo;redet&amp;rdquo; schließlich mit ihnen) aber diesen Aufwand nicht erwidern wie echte Werkzeuge oder echte Menschen. Gute Werkzeuge fühlen sich als Körperverlängerung an (Auto, Tastatur); LLMs stehen dazwischen: zu sozial für ein Werkzeug, zu oberflächlich für echte Interaktion. Relevant für alle, die täglich mit LLMs arbeiten und ein diffuses Unbehagen dabei spüren, das sie bisher nicht benennen konnten.&lt;/p&gt;&#10;&#10;&#10;&#10;&lt;h2 id="adversarial-communication" class="bf-heading group"&gt;&#10; Adversarial Communication&#10; &#10; &lt;a href="#adversarial-communication" aria-label="Permalink zu diesem Abschnitt" class="bf-heading-anchor"&gt;#&lt;/a&gt;&#10; &#10;&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;a href="https://blog.glyph.im/2026/06/adversarial-communication.html" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;https://blog.glyph.im/2026/06/adversarial-communication.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Überlegungen zum Problem dass LLMs besonders gut für &amp;ldquo;adversarielle Kommunikation&amp;rdquo; geeignet sind – Interaktionen, bei denen der Aufwand auf andere abgewälzt wird (Reviewer, Lehrer, Behörden, Betrugsofer). Kernaussage: Wer ein LLM nutzt, sollte fragen &amp;ldquo;Wen schädige ich damit?&amp;rdquo;, denn strukturell verschieben LLMs Kosten vom Erzeuger auf den Verifizierer. Relevant für Entwickler, Bildungseinrichtungen und alle, die LLM-Produktivitätsgewinne kritisch einordnen wollen.&lt;/p&gt;&#10;</content:encoded><media:content xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://bedarfsfokus.de/notes/2026-06-29-links-001/featured.jpg"/></item></channel></rss>